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E-Mail-Adresse, Benutzername, Passwort. Keine Ausweiskopie beim Start und keine Abfrage des Sperrregisters.
Seit Juli 2021 wird in Deutschland auf jeden Einsatz am virtuellen Automaten eine Steuer von 5,3 Prozent erhoben — nicht auf den Gewinn, sondern auf jeden einzelnen Spin. Sie ist der Grund, warum sich deutsche Online-Casinos anders anfühlen als vor der Regulierung, und sie erklärt mehr über gesunkene Auszahlungsquoten als jede Bonusaktion.
Besteuert wird jeder Spin, unabhängig davon, ob er gewinnt. Bei 1.000 Euro Gesamteinsatz sind das 53 Euro.
Steuerschuldner ist der Anbieter. Weitergegeben wird sie über niedrigere Auszahlungsquoten und ein kleineres Spielangebot.
Für private Spieler sind Glücksspielgewinne in Deutschland grundsätzlich keine steuerpflichtigen Einkünfte.
Die Abgabe trifft nur Anbieter mit deutscher Erlaubnis. Bei FortuneJack landet der volle Einsatz im Spiel.
Mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 kam nicht nur die Erlaubnis für Online-Automatenspiel, sondern auch eine eigene Abgabe: die virtuelle Automatensteuer nach dem Rennwett- und Lotteriegesetz. Sie beträgt 5,3 Prozent und knüpft an den Einsatz an. Für Online-Poker gilt dieselbe Systematik, dort bezogen auf den Einsatz beim Spiel.
Diese Konstruktion ist ungewöhnlich. Üblich wäre eine Abgabe auf den Bruttospielertrag, also auf das, was beim Anbieter tatsächlich hängen bleibt. Stattdessen wird jeder einzelne Spin besteuert — auch der, der einen Gewinn auszahlt, und auch der, dessen Einsatz aus vorherigen Gewinnen stammt. Wer zehn Euro einzahlt und sie zwanzigmal umsetzt, hat 200 Euro Einsatz erzeugt und damit die Bemessungsgrundlage vervielfacht.
Auf der Abrechnung des Spielers taucht dieser Posten nirgends auf. Steuerschuldner ist der Anbieter, und der gibt sie dort weiter, wo es keine Zeile gibt: bei der Auszahlungsquote, bei der Auswahl der Spiele und bei den Funktionen, die er noch anbieten kann.
Zusammen mit dem Einsatzlimit von einem Euro pro Spin, der Fünf-Sekunden-Regel zwischen zwei Drehungen und dem Verbot von Jackpots und Bonuskäufen ergibt das ein Produkt, das mit dem international üblichen Automatenspiel nur noch den Namen teilt.
Ein Rechenbeispiel macht die Größenordnung sichtbar. Angenommen, Sie spielen tausend Spins zu einem Euro — für einen Abend am Automaten keine ungewöhnliche Zahl, weil jeder Gewinn wieder eingesetzt wird.
Die Steuer greift auf den gesamten Umsatz, nicht auf die Einzahlung. Deshalb wächst sie mit der Spieldauer, während die Einzahlung gleich bleibt.
Zeigt, was die Einsatzsteuer über eine ganze Sitzung von der Auszahlungsquote abzieht.
Stellen Sie Spins und Einsatz ein und wählen Sie eine Auszahlungsquote.
Die Auszahlungsquote ist ein statistischer Langfristwert einzelner Titel und keine Zusage für eine Sitzung. Die 5,3 Prozent dagegen fallen bei jedem einzelnen Einsatz an.
Eine Steuer auf den Umsatz statt auf den Ertrag verändert ein Geschäftsmodell, nicht nur eine Zahl. Wer 5,3 Prozent jedes Einsatzes abführt, kann eine Auszahlungsquote von 96 Prozent nicht halten, ohne draufzuzahlen — und genau das ist der Mechanismus hinter allem, was Spieler seit 2021 am deutschen Angebot bemängeln.
Sichtbar wird das an drei Stellen. Die Titelauswahl ist kleiner, weil sich für viele Hersteller eine eigene deutsche Fassung nicht rechnet. Die Quoten liegen niedriger, weil die Abgabe aus derselben Marge kommt wie die Gewinnausschüttung. Und ganze Kategorien fehlen: progressive Jackpots, Bonuskauf-Funktionen, ein Großteil der Tischspiele.
Dazu kommt das Tempo. Ein Euro Höchsteinsatz und fünf Sekunden Pause zwischen zwei Runden bedeuten rechnerisch, dass in einer Stunde höchstens 720 Spins möglich sind — bei einem internationalen Anbieter läuft dieselbe Stunde in einem Bruchteil der Zeit ab. Für den Spieler verändert das nicht die Mathematik, aber die Erfahrung.
Die Regulierung hatte ein anderes Ziel, und über dieses Ziel lässt sich seriös streiten. Unstrittig ist die Nebenwirkung: Ein erheblicher Teil des Spiels ist nicht verschwunden, sondern hat den Markt gewechselt — hin zu Anbietern, die weder Steuer noch Register kennen.
Hersteller liefern für den deutschen Markt eigene Versionen ihrer Titel aus. Sie heißen gleich, sehen gleich aus und laufen anders. Vier Merkmale verraten sie innerhalb weniger Sekunden.
Das erste ist der Einsatzregler: Endet er bei einem Euro, ist es die deutsche Fassung. Das zweite ist die Zeit zwischen zwei Runden — läuft nach dem Spin ein Balken, bevor sich der Knopf wieder drücken lässt, greift die Fünf-Sekunden-Regel. Das dritte ist die fehlende Autoplay-Schaltfläche, das vierte die fehlende Bonuskauf-Option, die in vielen modernen Slots sonst prominent neben den Walzen sitzt.
Die Auszahlungsquote selbst steht in den Spielinformationen, meist unter „Regeln“ oder im Info-Menü. Der Vergleich lohnt sich: Wer denselben Titel einmal in der deutschen und einmal in der internationalen Fassung nachschlägt, sieht den Unterschied schwarz auf weiß, ohne dass jemand ihn interpretieren müsste.
Was ebenfalls fehlt, ist die gesamte Kategorie der progressiven Jackpots. Titel wie Mega Moolah oder Divine Fortune tauchen in deutschen Lobbys nicht auf, weil vernetzte Jackpots unter der deutschen Erlaubnis nicht zulässig sind. Auch das ist kein Zufall der Auswahl, sondern eine Auflage.
Der Unterschied zur deutschen Lobby fällt schon in der ersten Reihe auf. Sweet Bonanza 1000, Gates of Olympus 1000, Fire in the Hole XBomb — Titel mit hohen Multiplikatoren und Bonuskauf, die unter deutscher Erlaubnis entweder gar nicht oder nur in einer abgespeckten Fassung erscheinen. Daneben stehen Live Casino, Crash Games und Instant Games als eigene Kategorien.

Ein Missverständnis hält sich hartnäckig: Weil von einer Glücksspielsteuer die Rede ist, nehmen viele an, sie müssten Gewinne in der Steuererklärung angeben. Das ist nicht der Fall. Für private Spieler zählen Gewinne aus Glücksspiel in Deutschland grundsätzlich nicht zu den steuerpflichtigen Einkünften — sie sind weder Einkünfte aus Gewerbebetrieb noch sonstige Einkünfte, solange kein berufsähnlicher, planmäßiger Betrieb dahintersteht.
Die 5,3 Prozent sind eine Abgabe des Anbieters auf den Umsatz, keine Steuer auf Ihren Gewinn. Dass sie am Ende trotzdem beim Spieler ankommt, liegt an der Weitergabe über die Quote — nicht an einer Zahlungspflicht Ihnen gegenüber.
Eine Ausnahme betrifft Kryptowährungen. Wer ein Guthaben in Bitcoin hält und es später mit Kursgewinn in Euro tauscht, bewegt sich im Bereich privater Veräußerungsgeschäfte mit eigenen Fristen. Das hat mit dem Spiel selbst nichts zu tun, kann aber zusammentreffen, wenn das Konto in Krypto geführt wird. Bei regelmäßig größeren Beträgen lohnt sich eine Rücksprache mit einem Steuerberater.
E-Mail-Adresse, Benutzername, Passwort. Keine Ausweiskopie beim Start und keine Abfrage des Sperrregisters.
Euro über Karte, PayPal oder Überweisung, oder direkt in Bitcoin, Litecoin oder USDT. Der volle Betrag steht im Spiel — ohne Abzug auf den Einsatz.
Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungslimit liegen im Konto und greifen sofort. Setzen Sie sie vor dem ersten Spin.
Ohne Einsatzsteuer zu spielen bedeutet nicht, besser zu spielen. Der Hausvorteil bleibt bestehen, die Mathematik eines Slots ändert sich nicht, und über eine lange Sitzung gewinnt weiterhin das Haus. Der Unterschied ist ein anderer und ein begrenzter: Der Einsatz wird nicht zusätzlich belastet, bevor er überhaupt im Spiel ankommt.
Ein Anbieter außerhalb des deutschen Systems nimmt außerdem Schutzmechanismen nicht weg, er verlagert die Verantwortung zu Ihnen. Wer sich in Deutschland gesperrt hat, sollte diese Entscheidung respektieren. Für alle anderen gilt: Grenzen setzt man vor dem ersten Einsatz, nicht nach dem dritten Nachladen.
Auf den Einsatz, nicht auf den Gewinn und nicht auf die Einzahlung. Jeder Spin an einem virtuellen Automaten löst die Abgabe aus, auch wenn er gewinnt und auch wenn der Einsatz aus einem vorherigen Gewinn stammt.
Steuerschuldner ist der Anbieter. Weitergegeben wird sie über niedrigere Auszahlungsquoten und ein eingeschränktes Angebot, nicht über eine Zeile auf Ihrer Abrechnung.
Für private Spieler sind Gewinne aus Glücksspiel in Deutschland grundsätzlich nicht steuerpflichtig. Anders liegt es bei Kursgewinnen aus Kryptowährungen, für die die Regeln zu privaten Veräußerungsgeschäften gelten.
Weil die Einsatzsteuer aus derselben Marge bezahlt werden muss, aus der auch die Gewinnausschüttung stammt. Viele Hersteller liefern deshalb eigene Fassungen für den deutschen Markt — gleicher Titel, andere Quote.
Die virtuelle Automatensteuer betrifft Online-Automatenspiel und Online-Poker. Klassische Tischspiele und Live-Casino sind unter der deutschen Erlaubnis ohnehin nur sehr eingeschränkt verfügbar, weil sie eigenen Landesregelungen unterliegen.
Nein. Die Abgabe knüpft an die deutsche Erlaubnis an. Ein Anbieter außerhalb dieses Systems führt sie nicht ab, und der Einsatz geht ungekürzt ins Spiel.
Die Systematik ist dieselbe — 5,3 Prozent auf den Einsatz — nur der Anwendungsbereich unterscheidet sich. Für Sportwetten steht die Rechnung auf der Seite zu Sportwetten ohne OASIS.
Es entfällt eine zusätzliche Belastung des Einsatzes, und Titel laufen in ihrer internationalen Fassung. Der Hausvorteil bleibt trotzdem bestehen — ein Automat wird durch eine fehlende Abgabe nicht zu einem Gewinnspiel.
Keine 5,3 Prozent auf jeden Spin, kein Euro-Deckel, keine Zwangspause und Titel in ihrer internationalen Fassung. Setzen Sie Ihre eigenen Grenzen, bevor Sie starten.